Naturheilmittel

Von pflanzlichen Teemischungen oder Tinkturen, spagyrischen Essenzen und homöopathischen Mitteln bis zu Vitamin- und Mineralstoffsupplementen reicht das Angebot an natürlichen Arzneien. Ebenso gehören natürliche Medikamente wie Heilerde oder Präparate zum Aufbau einer gesunden Darmflora dazu.

Phytotherapie

Die Phytotherapie oder auch Pflanzenheilkunde ist eine der ältesten Behandlungsweisen des Menschen, sogar die Tierwelt wendet instinktiv bestimmte Pflanzen an.

Heute basiert die Phytotherapie auf wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie erfahrungsheilkundlichem Material. Es können einzelne Organe aber auch ganze Organsysteme mit Heilpflanzen behandelt werden.

Spagyrik

Spagyrische Arzneien sind in der Regel Mischpräperate verschiedener spagyrisch aufbereiteter Pflanzen. Der grosse Vorteil der Spagyrik ist, dass man verschiedene Pflanzen problemlos kombinieren kann und nur ein Arzneimittel einnehmen muss. Jedes Mittel ist sehr individuell angepasst und verschiedene Beschwerden können gleichzeitig behandelt werden.

Mythologie

In der europäischen Geschichte ist die Spagyrik auch unter dem Oberbegriff Alchemie zu finden. Die Alchemisten suchten nach einer Formel um aus Blei Gold zu gewinnen. Ihr Augenmerk lag darin das “niedere” des Stoffes vom “edlen” zu trennen. Die spagyrische Essenz hat diesen Veredelungs-Prozess durchlaufen und regt den Körper des Menschen dazu an es ihr nach zu tun.

Homöopathie

Ein homöopathisches Arzneimittel wirkt auf der informativen Ebene. Die Information des Ausgangsstoffes z.B. einer Pflanze, wird während des Herstellungsprozesses (Verreibung in Milchzucker / Verdünnung und Potenzierung) herausgearbeitet. Diese Information kann dann auf verschiedene Weise eingesetzt werden. In der Regel wird das Ähnlichkeitsprinzip angewandt, d.h. man behandelt eine Symptomatik mit einem Mittel, welches ein ähnliches Thema in sich trägt. Ich verschreibe die Homöopathie symptomatisch, konstitutionell und systemisch.

Die Orthomolekulare Medizin (Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente)

Die Orthomolekulare Medizin beschäftigt sich mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Amino- und Fettsäuren. Bekannte Vertreter sind Vitamin C und Zink bei Erkältungen, Magnesiumeinnahme bei Wadenkrämpfen oder Eisenpräperate bei der Eisenmangelanämie.

Anwendungsgebiete

Erkrankungen verschiedenen Ursprungs können mit orthomolekularen Mitteln behandelt werden. Beispiele dafür sind akute Entzündungen, Hauterkrankungen oder auch Herz-Kreislauf Beschwerden.

Mängel und Entgiftung

Die Haarmineralanalyse ist eine Möglichkeit Mängel oder Überschüsse im Bereich des Vitamin- und Mineralstoffhaushaltes festzustellen, um diese durch die gezielte Einnahme eines Supplements wieder auszugleichen. Gleichzeitig wird ein Screening bezüglich diverser Schwermetalle und anderer toxischer Belastungen durchgeführt.